Max's Blog

Experimentieren

Jim experimentiert mit dem Leben.

Er stellt Annahmen auf.
Was ist, wenn er falsch liegt?

Oft missglücken seine Experimente, obwohl er sie penibel durchführt.
Unabhängig vom Ausgang, beobachtet und notiert Jim alle Gegebenheiten.

An Algebra ist er krachend gescheitert.
Sein Kopf denkt in analytischen Fragen langsam und unkonzentriert, wie ein Spaziergänger im Wald.

Sowohl bei den Experimenten, als auch bei der Beobachtung und der Erklärung kann Jim auf enge Freunde zählen.
Sie erkennen Einzelheiten, die ihm verborgen blieben und spüren, was er spürt.

Neben ihrer Fähigkeit zu beobachten, stehen Erfahrungen, durch gescheiterte Versuche und passende Erklärungen.

Trotzdem trifft Jim falsche Entscheidungen. Er kommt von einer Idee ab oder macht Fehler.
Seine Selbst-Beobachtung wird von Wut und Scham getrübt. Er ist Schuld.

Später trifft Jim auf seinen Freund.

Die Anwesenheit Dan’s beruhigt ihn.
Er braucht seine Nähe und seine Wärme.

Jim’s Bedenken, er könnte dem Gemüt Dan’s zur Last fallen, lösen sich auf.
Ihm tritt Fürsorge entgegen.

Durch eigene Erfahrungen, weiß Dan, was jetzt hilft.
Trotzdem ist er nie berechnend.
Sein aufrichtiges Mitgefühl, gleicht einer beständigen Umarmung.

Damit schaffen sie die Grundlage, um zu beobachten.
Ganz ohne Wut und ohne Scham.


 

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