Max's Blog

Hier und jetzt

„Nach einer stillen Winternacht erwachte ich mit dem Gefühl, es sei mir eine Frage gestellt worden, die ich im Schlaf vergeblich zu beantworten gesucht hatte. Eine Frage nach dem Was und Wie, dem Wann & Wo. Aber da sah die Natur, in der alle Geschöpfe leben, mit heiterem, zufriedenem Gesicht zu meinem Fenster herein, und auf ihren Lippen lag keine Frage. Ich erwachte zur Natur und zum Tageslicht, und die Frage war beantwortet.“ – Henry D. Thoreau

Die Natur bringt uns zurück in den gegenwärtigen Augenblick. Lediglich im „Hier und jetzt“ können wir etwas tun. Was wir tun und wie wir es tun, ist alles. Alles ist dieser Moment. Gestern, heute und nächste Woche ist eine Illusion. Wir mögen in der Lage sein, uns eine Zukunft vorzustellen. Aber sie ist Fiktion. Dieser Moment ist die einzige Form der Realität. Wenn ich lese ist der Moment gegenwärtig. Während ich begreife kommen ständig neue Momente dazu. Einzig „jetzt“ ist real. Es gibt nur einen realen Ort: „Hier“.
Wenn ich überlege, was ich tun werde, dann lebe ich die Illusion.
Nur im „Hier und jetzt“ ist alles real.
Das Leben in der Illusion ist beruhigend. Doch irgendwann verursacht es Leid.

„Warum verbringen wir denn unsere Tage damit, Versäumtes nachzuholen und das unsere Pflicht zu nennen? Wir wandeln noch im Winter, wenn schon längst Frühling ist.“ – Henry D. Thoreau

Das Leben in der Illusion lässt die wirkliche Realität fremd werden. Nichts an der Zukunft & Vergangenheit ist real. Alles passiert in unendlich vielen, kleinen Momenten, von denen nur einer wirklich existiert: Das „Hier und jetzt“.


 

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