Max's Blog

Ist Sport ein Beruf?

Grundsätzlich wird bei den meisten Wissensarbeiten nichts produziert, mit dem man zu einem späteren Zeitpunkt etwas Anderes kaufen könnte. Nach Adam Smith handelt es sich deshalb um „unproduktive Arbeit“. Bei der „produktiven Arbeit“ hingegen, wird etwas hergestellt, mit dem später etwas Anderes erworben werden könnte. So zum Beispiel bei der Holzfertigung oder im Kunststoffgewerbe.

Trotzdem ist „unproduktive Arbeit“ wichtig, weil sie, gemäß Smith’s Arbeitsdefinition, „Rohstoffen einen Wert hinzufügt.“

Dieser besteht im Sport darin, Menschen Erfahrungen zu ermöglichen und ihnen Freude an Bewegung vorzuleben.

Ich finde, diese Arbeitsdefinition auf eine Art sehr ermutigend.
„Einer Sache Wert hinzufügen“, wirkt auf mich wie eine Würdigung der eigenen Arbeit.

Meine Hoffnung ist, dass dieser Gedanke, zumindest einer Leser:in, die am Wert ihrer Arbeit zweifelt, einen anderen Blickwinkel eröffnet.


 

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