Max's Blog

5 Gedanken aus Thoreau’s „Walden“

… und wie sie mich verändert haben. (Teil 2)

1. „Nicht eine Minute herrscht Waffenstillstand zwischen Tugend und Laster. Nur die Güte ist eine sichere Kapitalsanlage.

1. Wir werden immer wieder gemäß unseren Überzeugungen und entgegen unseren Überzeugungen handeln. – Deswegen strebe ich an, meinen Handlungen gegenüber, so gütig wie ein Vater zu seinen Kindern zu sein.

2. „Nach einer stillen Winternacht erwachte ich mit dem Gefühl, es sei mir eine Frage gestellt worden, die ich im Schlaf vergeblich zu beantworten gesucht hatte. Eine Frage nach dem Was und Wie, dem Wann & Wo. Aber da sah die Natur, in der alle Geschöpfe leben, mit heiterem, zufriedenem Gesicht zu meinem Fenster herein, und auf ihren Lippen lag keine Frage. Ich erwachte zur Natur und zum Tageslicht, und die Frage war beantwortet.

2. Wer sich warm und tröstend von der Natur umarmen lässt, wie von einer Mutter, der findet keinen Platz zum Grübeln. – Wenn ich die Natur beobachte und zulassen, dass sie mich berührt, dann wird es mir besser gehen.

3. „Warum verbringen wir denn unsere Tage damit, Versäumtes nachzuholen und das unsere Pflicht zu nennen? Wir wandeln noch im Winter, wenn schon längst Frühling ist.

3. Dinge die in der Vergangenheit liegen, sind vergangen. Einzig das Licht des neuen Tages schenkt uns die Gelegenheit, etwas Neues zu schaffen. – Ich konzentriere mich mehr auf das was heute anliegt und versuche den Ballast von gestern abzuwerfen.

4. „Wenn du auch Luftschlösser baust, braucht deine Arbeit nicht umsonst zu sein; die Schlösser gehören in die Luft, du aber errichtest die Fundamente darunter.“

4. Wir können und sollten uns wunderbare Träume ausmalen; dann aber gilt es, tagtäglich kleine Schritte in diese Richtung zu gehen. – Ich erinnere mich an den Wert des Träumens. Und gleichzeitig daran, dass die Erfüllung einer Grundlage bedarf, die in täglicher Arbeit besteht.

5. „Wer nicht mit seinen Gefährten Schritt hält, hört vielleicht einen anderen Trommler. Lasst ihn nur nach der Musik marschieren, die er hört, welchen Takt sie haben mag und wie fern sie ist. Es ist nicht wichtig, dass ein Mensch so schnell reift wie ein Apfelbaum oder eine Eiche. Soll er seinen Frühling in Sommer verwandeln?“

5. Jede Person hat ihr eigenes Tempo und selbiges ist genau richtig für sie. – Ich beruhige mich mit dieser Idee, gerade wenn negative Gedanken auftreten.


 

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