Max's Blog

5 Gedanken aus Thoreau’s „Walden“

… und wie sie mich verändert haben. (Teil 1)

1. „Ich würde niemals so viel von mir selbst reden, gäbe es irgendeinen Menschen, der mir ebenso gut bekannt wäre.“

1. Wir sind die Person, mit der wir am meisten Zeit verbringen. Deswegen kennen wir uns selbst sehr gut. Allein wir wissen, was gut für uns ist und was wir brauchen, um zu wachsen und zu gedeihen.

2. „Wer nicht glaubt, dass jeder Tag eine frühere, heiligere Stunde hat, die heller vom Morgenrot durchglüht ist, als die, die er schon entweihte, der ist am Leben verzweifelt, und sein Pfad führt abwärts. […] Alles Große geschieht früh und im Morgenlicht.“

2. Morgens habe ich die Möglichkeit ohne äußere Einflüsse meine Gedanken sichtbar zu machen. Hier ist meine Seele noch unbeschwert und fliegt frei umher.

3. „Schenkten wir nur dem Aufmerksamkeit, was unumgänglich ist und ein Recht auf Existenz hat, Musik und Dichtung würden durch die Straßen schallen. Sind wir weise & bedächtig, so erkennen wir, dass nur Großes, Würdiges ewige und unbedingte Dauer hat, kleine Freuden und kleine Sorgen aber sind nur Schatten der Wirklichkeit.“

3. „Kleine Sorgen und kleine Freuden sind nur Schatten der Wirklichkeit.“ Was wirklich zählt ist viel größer. Musik, Dichtung und andere Künste sind das, was unser Leben aufblühen lässt und einzigartig macht.

4. „Man muss Bücher ebenso gesammelt und wohlbedacht lesen, wie sie geschrieben wurden.“

4. Dieses Zitat hat mich an etwas erinnert, das mir schon lange wichtig ist, was ich aber oft vergesse: Um die prächtigen Gedankengebäude von manchen Büchern zu verstehen, muss ich besser lesen können. Dies hat mich zum Buch „Wie man ein Buch liest“ von Mortimer & van Doren geführt.

5. „Selten habe ich einen Mitmenschen von so vielversprechenden Anlagen getroffen. Alles, was er sagte, war ganz einfach, aufrichtig und wahr. Und er war wahrlich in dem Maße erhöht, als er sich selbst erniedrigte.“

5. Was für mich die wahre Schönheit von Worten ausmacht, ist Wahrheit, Aufrichtigkeit und Einfachheit. Deswegen will ich jede Ausschmückung und Verschnörkelung meiner Worte umgehen und stattdessen meine Worte so einfach und klar wie möglich wählen.


 

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