Max's Blog

Nichts tun

Wir können zum Beispiel Zuschauen, wie Vögel in einem Vogelhäuschen verschwinden. Oder ihnen einfach beim Singen zuhören. Diese Arten von Beschäftigungen bringen uns keinen produktiven Nutzen.

Wir können sie als Medikament gegen die „Fomo“, also die „Fear of missing out“ (dt.: Angst davor, etwas zu verpassen) verstehen. Noch weiter geht Jenny Odell in ihrem Buch „How to do nothing“ (dt.: „nichts tun“). Sie spricht sich für eine „No(s)mo“ („Necessity of (sometimes) missing out“; dt.: „Notwendigkeit (manchmal) etwas zu verpassen“) aus. Dies ist eine bewusste Entscheidung gegen ständige Produktivität, einfach weil es gut tut, einmal nichts zu tun.

„Selbstfürsorge ist keine Frage von Selbstgefälligkeit, sondern selbst erhaltend und Teil eines politischen Kampfes.“ – Audrey Lord

Während unnützer Beschäftigungen, wie dem Beobachten von Vögeln, merken wir, dass wir am Leben und real sind.


 

Teile meine Beiträge:

Share on whatsapp
WhatsApp
Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter