Max's Blog

Die sichtbaren Gedanken

Mit dem Schreiben bahnen wir uns einen Weg durch den dichten Urwald der Gedanken.

Während wir uns durch das enge Geäst von Vorurteilen und unreflektierten Meinungen schlagen, sehen wir nach und nach klarer.

Nur an sich selbst kann man diese Gedanken wahrnehmen und bei genauer Dokumentation sichtbar machen.

„Ich würde niemals so viel von mir selbst reden, gäbe es irgendeinen Menschen, der mir ebenso gut bekannt wäre.“ – Henry D. Thoreau

Während des Schreibens versuche ich Muster zu erkennen, die sich durch die einzelnen Teil-Ideen hindurchziehen.

Welche Stellen des Gedanken-Waldes zeigen sich? Wo führt der Weg hin?

Gerade die zweite Frage bleibt, bis ich den Beitrag abschicke, ungeklärt.

Wobei genau das für mich den Reiz ausmacht:

Diese ziellose Erkundungsreise durch den eigenen Kopf, die immer stattfindet, aber erst durch das Schreiben sichtbar wird.


 

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